VITA

SIMONE THOMALLA wurde in Leipzig geboren und wuchs in Potsdam auf. Schon früh hatte die Tochter eines Filmarchitekten und eines ehemaligen Fotomodels den Wunsch, Musikpädagogin zu werden, wurde dann aber gleich nach dem Abi für den Film entdeckt und drehte 1982 für die DEFA “Abgefunden”. Danach ging Simone Thomalla nach Berlin und studierte an der berühmten “Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch”.

Ihren ersten Bühnenauftritt hatte sie 1987 im Rockmusical “Rosa Laub” am Metropoltheater in Berlin und ging dann von 1886-1989 ans Theater nach Dresden, wo sie u.a. mit „Kabale und Liebe“, „Medea“ und “Frühlingserwachen” auf der Bühne stand.

Ende der 80er Jahre holte das Fernsehen Simone Thomalla. Man sah sie zunächst in den DFF-Produktionen “2 schräge Vögel” (1988), in “Immensee” (1989), “Die Sprungdeckeluhr” und “Abenteuer eines Friedfertigen” (beide 1990), sowie im DEFA-Film “Zwerg im Kopf” (1991).

Ihren Durchbruch hatte Simone Thomalla 1992 mit dem Sechsteiler „Die Durchreise“ (Regie: Peter Weck), in dem die Geschichte einer Berliner Modefirma und ihres jüdischen Besitzers während des Nazi-Regimes erzählt wird. Im selben Jahr war sie auch als einfühlsame Schulpsychologin in „Unser Lehrer Dr. Specht“ (Regie: Vera Loebner, Werner Masten) und als Polizistin in „Ein Bayer auf Rügen“ (Regie: Walter Bannert, Wigbert Wickert) zu sehen.
Seitdem ist sie in zahlreichen Fernsehfilmen und Serien präsent, darunter auch in den Fernsehspielen „Liebe am Abgrund“ (1993, Regie: Georg Schiemann) und „Das Phantom“ (1994, Regie: Roland Suso Richter).
Es folgten Hauptrollen in erfolgreichen Serien wie „Mona M.“ (Regie: Franz Josef Gottlieb) und „Kinderärztin Dr. Leah“ (Regie: Hartmut Griesmayr). 1997 drehte sie in Frankreich „Les enfants d’abord“ (Regie: Daniel Losset). Im Jahr darauf wirkte Simone Thomalla unter anderem im SFB-„Tatort: Berliner Weiße“ (Regie: Berno Kürten) mit und übernahm die Hauptrolle im Fernsehfilm „Blutjunge Liebe“ (Regie: Niki Stein). In der erfolgreichen Reihe „Lauter tolle Frauen“ spielte sie im Ersten, ebenfalls 1998, die Hauptrolle in der Romanverfilmung „Männer aus zweiter Hand“ (Regie: Oliver Sudden). Zu ihren weiteren Produktionen gehören die Filme „Anna H. – Geliebte, Ehefrau und Hure“ (1999, Regie: Michael Keusch), „Am Anfang war der Seitensprung“ (1999) sowie die Fortsetzung „Am Anfang war die Eifersucht“ (2000) unter der Regie von Hartmut Griesmayr. Ebenfalls im Jahre 2000 drehte Simone Thomalla „Der Bestseller“ (Regie: Celino Bleiweiss) und „Fremde Frauen küsst man nicht“ (Regie: Ilse Biberti); 2001 schloss sich der Fernsehfilm „Ein Vater zum Verlieben“ (Regie: Sigi Rothemund) an. 2002 konnte man sie unter der Regie von Sabine Landgraeber in „Unser Papa, das Genie“ erleben. Es folgten u.a. 2003 „Mama macht´s möglich“ ( Regie: Dirk Regel ) sowie 2004 „Göttergatte und Ganove“ ( Regie: Thorsten Schmidt ). In der erfolgreichen Reihe, die 2005 mit „Der Fuchs“ seine Fortsetzung fand, spielte Simone Thomalla an der Seite von Walter Sittler seine Ehefrau. Ebenfalls 2005 war sie in Dieter Kehlers „Der Ferienarzt auf Teneriffa“ sowie neben Dietmar Schönherr in „Brücke zum Herzen“ ( Regie: Martin Gies ) zu sehen.
Auch 2006 ermittelte das Erfolgspaar Thomalla/Sittler wieder in der TV-Reihe „Der Fuchs“. 2006 spielte Simone Thomalla auch die Hauptrollen in den SAT.1-Movies „Entführ mich, Liebling“. (Regie Thomas Nennenstiel) und „Frühstück mit einer Unbekannten “ (Regie: Maria von Heland), 2009 ebenfalls in der SAT1-Komödie „Bei manchen Männern hilft nur Voodoo“ ( Regie: Michael Rowitz )

Eine neue Herausforderung führte Simone Thomalla 2007 zurück in ihre Geburtsstadt: Sie wurde die neue TATORT-Kommissarin des MDR und löste im Mai 2008 zusammen mit ihrem Kollegen Martin Wuttke das Duo Sodann / Lade ab. Seitdem ist das Ermittlerpaar Saalfeld/Keppler drei Mal im Jahr mit neuen Fällen in der ARD zu sehen.

Im Frühjahr 2010 übernahm Simone Thomalla außerdem eine Rolle in dem Kino-Abschlussfilm „Bis aufs Blut“ der Filmakademie Württemberg, Buch und Regie Oliver Kienle.
„Bis aufs Blut“ wurde neben etlichen anderen Preisen 2010 mit dem FIRST STEPS AWARD als bester abendfüllender Spielfilm ausgezeichnet.

In 2010 spielte Simone Thomalla an der Seite von Jürgen Tarrach in dem ZDF-Movie “Familie Fröhlich-Schlimmer geht immer” (Regie Thomas Nennstiel) und als böse Stiefmutter Therese in der ZDF-Märchenverfilmung “Aschenputtel” (Regie: Susanne Zanke). Im September 2010 begann Simone Thomalla mit den Dreharbeiten zu der neuen ZDF-Reihe “Für immer Frühling” (Regie: Michael Karen).

Nach drei weiteren Tatort-Folgen in 2011, stand Simone Thomalla in diesem arbeitsreichen Jahr auch unter der Regie von Thomas Nennstiel für den ARD-Film “Die Erfinderbraut” und unter der Regie von Micky Rowitz für das MDR-Movie “Nach all den Jahren” vor der Kamera. Ebenso drehte sie im Herbst unter der Regie von Achim Bornhak “Kein Frühling ohne Sturm”.

2012 stand Simone Thomalla für drei Tatorte vor der Kamera: “Todesschütze” (Regie: Johannes Grieser), “Schwarzer Afghane” (Regie: Thomas Jahn) sowie “Der Omega-Virus” (Regie: Miguel Alexandre).  Teil 4 der Reihe Frühling unter der Regie von Michael Karen ist abgedreht, Teil 5 mit dem Arbeitstitel “Frühlingsgefühle” unter der Regie von Thomas Jauch wurde im Herbst gedreht.

2013 begann für Simone Thomalla sehr arbeitsreich: Abgedreht ist bereits der erste Tatort “Die Wahrheit stirbt zuerst”. Gleich im Anschluss folgte dann der zweite Tatort unter dem Titel “Türkischer Honig”. Abgedreht ist ausserdrem das ARD Drama “Sprung ins Leben” unter der Regie von Matthias Steurer. Ab Sommer 13 drehte Simone Thomalla zwei weitere Teile ihrer Reihe “Frühling” mit dem Titel “Einmal Frühling und zurück ” und “Frühlingsgefühle”, ab Februar 2014 dann den ersten Frühling in winterlicher Landschaft.

 

Eine neue Herausforderung fand die Schauspielerin mit dem Einlesen ihrer ersten Hörbücher:
2009 Am seidenen Faden
( BRIGITTE EDITION – Starke Stimmen )
2009 Das Grab ist erst der Anfang
2009 Kleine Fische

Simone Thomalla hat eine Tochter, Sophia geb. 6.10.89, aus der Ehe mit dem Schauspieler André Vetters.

Seit 2009 lebt sie in Berlin und ist liiert mit dem Handballtorwart Silvio Heinevetter.